Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ?

Neues Projekt der Sozialberatung

Der Fachausschuss für „Diakonie und soziale Verantwortung“ unserer Gemeinde hat ein neues Projekt der Sozialberatung entwickelt. Diese richtet sich an Menschen, die mit ihren Sozialhilfebezügen oder ihrem geringen Einkommen im Alltag nicht zurechtkommen. Die Beratung verfolgt dabei das Ziel, diesen Men­schen im Gespräch zu helfen, die Ursachen für ihre Notsituation zu analysieren, Hilfsangebote  zu vermitteln und gemeinsam dauerhafte Lösungen zu erarbeiten. Die Beratung gibt keine Geldspenden sondern Hilfe zur Selbsthilfe und somit eine nachhaltige Unterstützung.

Im Gespräch wird ermittelt, warum das zur Verfügung stehende Geld nicht ausreicht. Je nach Bedarfssituation kann ein Blick auf den Bescheid vom Jobcenter helfen, herauszufinden, warum die Sozialleistungen im konkreten Fall gekürzt worden sind und was zu unternehmen ist, um zukünftig wieder die volle Summe zu bekommen. Möglicherweise bringt der/die Ratsuchende auch die persönliche Lebenssituation und das soziale Umfeld zur Sprache. Dies ist möglich, wird aber nicht abgefragt.

Dem/der Ratsuchenden wird angeboten, ein Haushaltsbuch zu führen. Dazu liegen Exemplare der Sparkasse vor, die erläutert werden. Die Sozialberatung informiert über die verschiedenen staatlichen und karitativen Maßnahmen der Sozialhilfe und hilft bei Antragsstellungen. Es geht uns darum, die eigenen Maßnahmen der Ratsuchenden zu unterstützen. Obwohl unser Team mit Mitarbeitern/innen besetzt ist, die aus ihrem jeweiligen Berufsfeldern wichtige Kompe­tenzen in die Sozialberatung einbringen können, wissen wir sehr genau um die Grenzen unserer Hilfsmöglichkeiten. Darum ist es ausdrücklich Teil unserer Arbeit, den Ratsuchenden bei Bedarf eine soziale und / oder psychologische Fachberatung zu vermitteln. Dazu gehört u.a. auch die Vermittlung professioneller Schuldnerberatung, die unsere Sozialbe­ratung in ihrer Notwendigkeit zwar erkennen, nicht aber selber durchführen kann. Die vielleicht wichtigste Unterstützung besteht wohl im aufmerksamen Zuhören, in der solidarischen Anteilnahme, in der Vermittlung von Erfahrungen und Hilfsangeboten sowie in der Begleitung und Ermutigung der Ratsuchenden.

Wir garantieren ihnen absolute Diskretion. Wir laden alle Menschen ein, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Gemeinde-, Konfessions- oder Religionszugehörigkeit spielen keine Rolle. Die Beratung ist ein freiwilliges und kostenloses Angebot und wird mit keinen Verpflichtungen verbunden.

Als Angebot unserer Christus-Kirchengemeinde findet die Sozialberatung immer im Martin-Luther-King-Haus in der Holtestr 77 statt. Dort stehen im Untergeschoss zwei Räume zur Beratung und ein Raum als diskreter Warteraum den Ratsuchenden zur Verfügung.

Außerdem ist das MLK-Café zu den Zeiten der Sozialberatung geöffnet. Hier wird neben Café, Kuchen und belegten Brötchen auch noch eine Kinderbetreuung vom Café-Team angeboten. Das Projekt ist bereits gestartet. Wir bieten die Sozialberatung zu folgenden verlässlichen Zeiten an:

·     An jedem Mittwoch ab 18.30 Uhr

Wir beraten auch in den Sommerferien! Ein Faltblatt mit den wichtigsten Informatio­nen liegt in den Gemeindezentren und Gemeindebüros aus. Für Fragen zu diesem Projekt steht Ihnen Pfr. M. Mertins gerne zur Verfügung.

BERATUNGSZEIT

Die Sozialberatung ist jeden Mittwoch ab 18.30 geöffnet.